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Der Bedarf an einem Passagierhafen im westlichen Teil der Wassiljewski-Insel war schon seit längerer Zeit da, aber die Idee eines Bauvorhabens ist erst 2002 entstanden. Bis zum heutigen Zeitpunkt gab es weder in Sankt-Petersburg, noch in Russland keinen Seehafen speziell für den Personenverkehr, der den internationalen Normen entsprechen wurde. Gerade heute, als das Kreuzfahrt-Business einen Aufschwung erlebt, ist ein modernes Kreuzfahrt- und Fährhafen nicht nur notwendig, sondern auch sehr aktuell.
Der Bau des neuen Passagierhafens Sankt-Petersburg „Marine Façade“ wird auf der Basis einer öffentlich-privater Partnerschaft durchgeführt. Aus den Mitteln des föderalen Budgets wurden ab 2005 die Arbeiten zur Vertiefung des Beckensbodens, Bau eines Durchgangskanals, und Wiederaufbau des Petrowski-Fahrwassers durchgeführt. Außerdem wurde die föderale Finanzierung zur Errichtung der Grenzkontrolle, sowie zur Anschaffung und Aufbau der Navigationstechnik, die die Sicherheit der Seefahrt im Hafenbecken gewährleistet, eingesetzt. Die Privatinvestitionen wurden für die Platzgründung, Bau der Anlegemauer, Bahnhofs- und Anlagegebäuden, des Steuerungszentrums, der Straßen, der technischen Infrastruktur eingesetzt. Nach dem Bauabschluß wird der Terminal des Seehafens in den Eigentum der Stadt Sankt-Petersburg gemäß dem Zielprogramm "Verwirklichung des Investitionsprojektes zur Entwicklung des Seehafens für Personenverkehr auf der Wassiljewski-Insel in Sankt-Petersburg“ übergehen.










